Wie die Breitbanddurchdringungsraten die Internetführerschaft der USA neu definieren

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Die Geschichte der Dominanz des Internets wird normalerweise mit wehenden amerikanischen Flaggen erzählt. Jahrelang hielten die USA die Krone inne. Als sich dann andere Nationen dem globalen Netzwerk anschlossen, begann diese Krone zu rutschen. Experten wie S. Derek Turner wiesen auf eine seltsame Veränderung hin: Das Land, das das Internet erfunden hat, verlor die Kontrolle darüber, wer es kontrolliert.

Aber warte.

Andere Quellen behaupten, die USA seien immer noch König. Immer noch der Top-Content-Anbieter. Immer noch der Ort, an dem die Bürger bekommen, was sie brauchen. Was ist also die Wahrheit? Es hängt davon ab, wie Sie den „Zugriff“ messen.

Zählen wir die physische Infrastruktur dazu? Oder schauen wir uns an, wie viele Menschen tatsächlich online sind? Manche Unternehmen fragen einfach eine Stichprobengruppe: „Waren Sie im letzten Monat online?“ Einfach. Wirksam. Vielleicht zu einfach.

Wir werden die Methode der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD ) verwenden. Es ist strenger. Es vergleicht Breitbandteilnehmer mit der Gesamtbevölkerung. Warum? Weil die rohen Abonnentenzahlen lügen.

Nehmen Sie die Vereinigten Staaten und China. Wenn man sich nur die Mitarbeiterzahl anschaut, gewinnt China.

Laut OECD gibt es in den USA über 77 Millionen Breitbandkunden. Das Census Bureau schätzt die US-Bevölkerung auf über 305 Millionen. Das entspricht einer Penetrationsrate von 25 Prozent.

China hat 83,4 Millionen Abonnenten. Aber seine Bevölkerung? Über 1,3 Milliarden Menschen. Damit sinkt ihre Penetrationsrate auf nur noch 6,2 Prozent.

China ist mengenmäßig führend. Die USA sind hinsichtlich der Dichte führend.

Diese Unterscheidung ist wichtig. Es verändert, welche Länder als Kraftpakete der Konnektivität gelten. Und es zeigt, warum die USA nicht immer ganz oben auf der Liste stehen, wenn es um die Breitbanddurchdringung geht.

Abgesehen von der Tastatur hat sich das Spiel verändert. Es geht nicht mehr nur um Desktop-PCs. Smartphones dominieren. Und hier hinken die USA weiten Teilen Asiens und Europas hinterher. Diese Regionen sind direkt auf 3G -Netzwerke umgestiegen. Schnellere Daten. Drahtloser Breitbandzugang für alle mit einem Telefon. Die USA holen erst jetzt auf.

Die Top Ten der kabelgebundenen Länder

Die OECD untersucht 30 Länder, um die Breitbanddurchdringung zu messen. Sie verwenden ein einfaches Verhältnis: Abonnenten pro 100 Einwohner. Dazu zählen DSL-, Kabelmodem-, Glasfaser- und LAN-Anschlüsse (Local Area Network). Keine Einwahl. Einwahl zählt nicht.

Die Liste der am stärksten vernetzten Länder wird von kleinen, wohlhabenden Nationen dominiert.

  • Dänemark
  • Niederlande
  • Norwegen
  • Schweiz
  • Island
  • Korea
  • Schweden
  • Finnland
  • Luxemburg
  • Kanada

Jeder hat mindestens 29 Abonnenten pro 100 Personen. Dänemark führt die Tabelle mit 37,2 an.

Die USA haben 25,8 pro 100. Sie liegen auf dem 15. Platz.

Dennoch haben die USA insgesamt mehr Abonnenten als jedes andere Land in der Umfrage. Warum die Diskrepanz?

Es geht nicht nur um Geld. Es geht um Größe und Strategie.

Die Bevölkerungsgröße spielt eine große Rolle. In den USA leben über 300 Millionen Menschen. Dänemark? 5,5 Millionen. Selbst Korea, das größte Land unter den Top 10, hat nur 49 Millionen. Island hat nur 306.000. Kleinere Bevölkerungsgruppen lassen sich leichter verbinden.

Auch die Geographie ist wichtig. Die USA umfassen 9.826.630 Quadratkilometer. Dänemark ist lediglich 43.094 Quadratkilometer groß. Nur Kanada ist auf dieser Liste größer als die USA. Aber Kanadas Norden ist leer. Spärlich. Teuer zu verkabeln. Die USA stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Die Anbindung riesiger ländlicher Gebiete kostet Milliarden. In einem kleinen Land ist es einfacher, ein dichtes Netzwerk aufzubauen.

Dann gibt es Politik. Die Top-10-Länder verfügen über nationale Breitbandstrategien. Regierungen betrachten den Internetzugang als politische Priorität. Sie geben einen Rahmen vor. Die USA? Keine umfassende Strategie. Entscheidungen werden den Unternehmen und Versorgungsunternehmen überlassen. Die Kräfte des Marktes entscheiden darüber, wer verkabelt wird.

Sind die USA also führend?

Hängt davon ab, wen Sie fragen.

Einige Studien stimmen nicht mit der OECD überein. Im Jahr 2005 belegte IBM in einer Studie über die am stärksten vernetzten Nationen den fünften Platz in den USA. Als Ipsos Insight 6.500 Menschen in einem Dutzend Ländern zu ihrer jüngsten Internetnutzung befragte, belegten die USA den dritten Platz. Hinter Japan und Kanada.

Andere Kritiker sagen jedoch, die OECD sei zu großzügig gewesen. WebSiteOptimization.com belegte in der Breitbanddurchdringung den 22. Platz in den USA.

Die Daten sind chaotisch. Die Definitionen verschieben sich. Da mobile Geräte Desktops ersetzen, geben die alten Kennzahlen „Abonnenten pro 100 Einwohner“ möglicherweise nicht mehr den Überblick. Wir bewegen uns auf eine Welt zu, in der der Zugang konstant ist, die Qualität jedoch stark schwankt. Die USA sind immer noch ein Riese. Aber es ist nicht mehr der Einzige, der groß steht.

Woher die Daten kommen

Sie können den aktuellen Stand der globalen Konnektivität auf eine Mischung aus Regierungsberichten und unabhängigen Analysen zurückführen. Die International Telecommunications Union legt viele der Standards fest, die definieren, was „verbunden“ eigentlich bedeutet. Unterdessen verfolgt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Breitbandstatistiken, um zu zeigen, welche Länder die Nase vorn haben und welche zurückbleiben.

Für den Rohbevölkerungskontext gelten die U.S. Census Bureau und die U.S. Das World Factbook der Central Intelligence Agency liefert die Basiszahlen. Das sind nicht nur trockene Statistiken. Sie bestimmen, wie wir die Bandbreite pro Kopf messen.

Die wahren Zahlen hinter dem Hype

Die öffentliche Wahrnehmung bleibt oft hinter der tatsächlichen Infrastruktur zurück. Mitte 2005 hob Renuka Rane in einem Bericht für IBM die fünf am stärksten vernetzten Länder hervor. Damals wurde Südkorea allgemein als das „am stärksten vernetzte“ Land bezeichnet. Im April 2006 lehnte die International Business Times jedoch ab und stellte fest, dass der Titel beim Vergleich der USA, Kanadas und Japans nicht so eindeutig sei.

Dann ist da noch China. Internet World Stats erfasst riesige Nutzerbasen in Ländern wie China, wo die schiere Menge an Nutzern die Messung der „Penetrationsrate“ erschwert. Eine hohe Nutzerzahl bedeutet nicht immer einen schnellen Zugang für alle. Es bedeutet nur, dass viele Leute versuchen, online zu gehen.

Die Free Press lieferte im August 2006 einen Realitätscheck. Ihr Dokument „Broadband Reality Check II“ legt nahe, dass die anfängliche Begeisterung für den universellen Hochgeschwindigkeitszugang oft schneller ist als der tatsächliche Ausbau der Glasfaser- und Kabelinfrastruktur.

Wie wir Geschwindigkeit und Zugriff messen

Wenn Sie herausfinden möchten, welcher Verbindungstyp Ihren Anforderungen entspricht, müssen Sie sich die zugrunde liegende Technologie ansehen. Die Unterscheidung zwischen WiFi, WiMAX, DSL und Glasfaser ist nicht nur akademischer Natur. Es beeinflusst Ihr tatsächliches tägliches Erlebnis.

  • WiFi-Quiz -Ressourcen helfen Benutzern, die Einschränkungen der WLAN-Reichweiten zu verstehen.
  • Wie Kabelmodems funktionieren erklärt das Problem der gemeinsamen Bandbreite, das zu Spitzenzeiten oft die Nachbarschaft verlangsamt.
  • Wie DSL funktioniert zeigt, warum die Entfernung zur Zentrale wichtiger ist, als Sie vielleicht denken.
  • Wie Glasfaseroptik funktioniert beleuchtet die glasbasierte Zukunft, die Kupfer langsam ersetzt.

Für diejenigen, die sich für die physische Ebene interessieren: How ​​Wired Are We? und How ​​Home Networking Works erklären die Kabel und Router, die Ihr digitales Leben am Laufen halten.

Die Infrastruktur darunter

Alle diese Technologien basieren auf einer komplexen Internet-Infrastruktur. Wenn man Artikel über die Funktionsweise der Internet-Infrastruktur liest, wird deutlich, dass das Web keine Cloud ist. Es handelt sich um eine Reihe physischer Verbindungen, Rechenzentren und Routing-Protokolle.

Die Art und Weise, wie Webseiten funktionieren und Betriebssysteme funktionieren, hängt damit zusammen. Ihr Browser ist nur die Schnittstelle. Das Betriebssystem verwaltet die Ressourcen. Die Infrastruktur liefert die Pakete. Wenn ein Link in dieser Kette ausfällt, wird die Seite nicht geladen.

Blick auf die Trends

Bandbreitenberichte von WebSiteOptimization.com im September 2009 und Anfang 2007 zeigten wechselnde Trends. Die USA sprangen zeitweise auf den 24. Platz bei der weltweiten Breitbanddurchdringung, was zeigt, dass das Rennen dynamisch ist. Länder steigen und fallen in dieser Rangliste als Infrastrukturinvestitionen