Pinterest hat es gerade ernst mit dem Thema Geld gemacht.
Nicht in der vagen, ehrgeizigen Art und Weise, wie Startups normalerweise reden. Das ist tatsächliche Infrastruktur. Eine Partnerschaft mit Amazon, die es Benutzern ermöglicht, direkt in den Ladengeschäften einzukaufen, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen.
Die Ankündigung wurde am Mittwoch veröffentlicht. Ersteller, die bereits über eine Amazon Storefront verfügen, können diese jetzt direkt mit ihrem Pinterest-Profil verknüpfen. Keine manuelle Codierung erforderlich. Einfach verlinken. Gehen.
„Ihr Affiliate-Shopping-Link wird automatisch angewendet.“
Das ist der Mechaniker. Sie pinnen ein berechtigtes Produkt an. Der Affiliate-Link markiert es. Der Benutzername des Erstellers befindet sich genau dort auf seinem Profil. Es sieht einfach aus. Es fühlt sich schneller an.
Geschwindigkeit zählt.
Warum? Denn mehr als 50 Prozent der Pinterest-Nutzer besuchen die App tatsächlich zum Einkaufen. Sie sind nicht nur dazu da, sich ästhetische Schlafzimmerideen anzuschauen und sie dann zu vergessen. Sie halten Kreditkarten bereit. Die Spannung zwischen „Das gefällt mir“ und „Das habe ich gekauft“ ist wichtig. Dieses Tool verkleinert diese Lücke.
Das Timing ist ehrlich gesagt verdächtig. Der Prime Day beginnt am 23. Juni.
Die Uhr tickt.
Pinterest wünscht sich schon seit einiger Zeit eine solche Hebelwirkung. Seit 2023. Damals wählten sie Amazon als ihren ersten externen Werbepartner. Die gesponserten Pins integriert. Habe das Wasser getestet. Jetzt tauchen sie ein.
Es ist ein überfüllter Markt.
Instagram schreit dich an. TikTok tanzt zu dir. Pinterest… nun ja, es versucht nützlich zu sein. Nützliches geht manchmal verloren. Sie fügen also Funktionen hinzu. Wie KI-Inhaltskontrollen, weil der Algorithmus anfing, seltsame Dinge voranzutreiben. Die Leute hassen das Seltsame.
Jetzt treiben sie den Handel voran.
Es unterscheidet die Plattform. Wenn ich das, was mein Lieblings-Pin-Maker verwendet, kaufen kann, ohne die App zu verlassen, warum sollte ich dann gehen? Loyalität baut auf Bequemlichkeit auf. Auch wenn der Komfort nur ein etwas kürzerer Klickweg ist.
Amazon äußerte sich nicht. Pinterest auch nicht. Standardstille.
Die Funktion ist für YouTuber verfügbar, die sich dafür entscheiden. Für alle anderen? Beobachten Sie einfach, ob sich Ihr Feed in einen Shop verwandelt. 🛍️
Wird es funktionieren? Vielleicht. Aber die Absicht ist klar.




























