додому Різне Verizon-Ausfall: Softwarefehler lässt Millionen ohne Service zurück

Verizon-Ausfall: Softwarefehler lässt Millionen ohne Service zurück

Aufgrund eines großflächigen Ausfalls bei Verizon waren schätzungsweise 2 Millionen Kunden die meiste Zeit dieser Woche ohne Service, und die genaue Ursache bleibt unklar. Obwohl Verizon bestätigt hat, dass das Problem auf ein „Softwareproblem“ zurückzuführen ist, liegen nur wenige Einzelheiten vor, so dass sowohl Kunden als auch Branchenexperten Spekulationen anstellen müssen. Das Unternehmen bietet betroffenen Benutzern eine Gutschrift in Höhe von 20 US-Dollar an, die per SMS und über die myVerizon-App übermittelt wird.

Das Ausmaß der Störung

Im Gegensatz zu typischen Mobilfunkausfällen im Zusammenhang mit lokalen Katastrophen oder Hardwareausfällen hatte diese Störung Auswirkungen auf Benutzer landesweit. Berichte über Dienstunterbrechungen kamen aus den gesamten USA, darunter New York, New Jersey, Florida, Hawaii und Kalifornien. Diese große Reichweite deutet eher auf ein Systemversagen als auf einen regionalen Vorfall hin.

Was ist schief gelaufen?

Branchenanalysten schlagen mehrere Möglichkeiten vor. Roger Entner von Recon Analytics vermutet, dass ein fehlgeschlagenes Funktionsupdate des 5G Standalone (SA)-Kerns von Verizon dafür verantwortlich sein könnte. 5G SA setzt ausschließlich auf 5G-Technologie und wird nur in bestimmten Märkten eingesetzt, was erklärt, warum nicht alle Verizon-Kunden von dem Ausfall betroffen waren. Entner weist auf den ungewöhnlichen Zeitpunkt – einen Absturz am Mittag statt eines typischen Upgrade-Fensters über Nacht – als Beweis für menschliches Versagen während einer geringfügigen Systemänderung hin.

Die Rolle der Virtualisierung

Lee W. McKnight, Professor an der Syracuse University, vermutet, dass ein fehlgeschlagenes Update einer Virtual Network Function (VNF) kaskadierende Fehler auslöste. VNFs sind softwarebasierte Netzwerkdienste, die auf Cloud-Plattformen laufen, und McKnight geht davon aus, dass ein fehlerhaftes Update zu „Datenüberläufen“ geführt hat, die sich auf andere kritische Funktionen ausgewirkt haben. Diese Theorie deckt sich mit Berichten über zeitweilige Betriebswiederherstellungen, gefolgt von wiederholten Ausfällen, wie z. B. einer Fehlzündung des Motors.

Entlassungen und Fachwissen

Online-Diskussionen, darunter Behauptungen mutmaßlicher ehemaliger Verizon-Mitarbeiter, haben Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der jüngsten Entlassungen geweckt. Das Unternehmen strich rund 13.000 Stellen, darunter viele erfahrene Ingenieure, was nach manchen Spekulationen zu dem Vorfall beigetragen haben könnte. Der Vorfall unterstreicht die zunehmende Abhängigkeit von cloudbasierter Infrastruktur und den Bedarf an hochspezialisiertem technischem Fachwissen für die Wartung moderner Netzwerke.

Der Vorfall verdeutlicht eine wachsende Schwachstelle in der Telekommunikationsinfrastruktur: Abhängigkeit von komplexen Softwaresystemen, die bei einem Ausfall dazu führen können, dass Millionen Menschen ohne Service bleiben. Bis Verizon weitere Details bekannt gibt, werden die Spekulationen weitergehen, aber eines ist klar: Der Ausfall war eine deutliche Erinnerung daran, wie schnell moderne Kommunikationsnetze zusammenbrechen können.

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