Oxylabs ist mit über 175 Millionen privaten IP-Adressen der größte Proxy-Server-Anbieter. Bei dieser Skala geht es nicht nur um die Menge; Ihre IPs gehören durchweg zu den niedrigsten Betrugserkennungsraten, was sie ideal für geschäftskritische Vorgänge wie Marktforschung und Web Scraping macht, bei denen die Vermeidung der Bot-Identifizierung von entscheidender Bedeutung ist.
Der Fokus des Unternehmens liegt eindeutig auf Unternehmenskunden und nicht auf Gelegenheitsnutzern. Innerhalb weniger Minuten nach der Kontoeinrichtung bietet Oxylabs personalisierten Support und unterstreicht damit sein Engagement für hochwertige Kunden. Ihre Preisgestaltung spiegelt dies wider: Die Kosten pro Gigabyte sind hoch, aber Massendatentarife (bis zu 1 TB monatlich) gehören zu den wettbewerbsfähigsten auf dem Markt.
Oxylabs bietet eine umfangreiche Suite von APIs und Software-Integrationen, die für Unternehmen attraktiv sind, die die Datenerfassung in großem Maßstab automatisieren müssen. Während diese Tiefe für Neueinsteiger überwältigend sein kann, hilft ihr reaktionsschnelles Kundensupport-Team – erreichbar über Web-Chat – dabei, die Lernkurve zu verkürzen. Obwohl die Dokumentation hinter Konkurrenten wie Decodo zurückbleibt, zeichnet sich Oxylabs durch direkte Unterstützung aus.
Kostenanalyse: Volumen ist der Schlüssel
Oxylabs bietet, wie die meisten Proxy-Dienste für Privathaushalte, mit zunehmendem Datenvolumen sinkende Preise pro Gigabyte. Ihr Gesamtwertversprechen ist konkurrenzfähig, wird jedoch durch die teure Pay-per-GB-Option leicht verzerrt. Für Unternehmen, die monatlich mehr als 100 GB verbrauchen, schließt sich Oxylabs mit Branchenführern zusammen. Nur Webshare und DataImpulse bieten günstigere 1-TB-Pläne an, allerdings auf Kosten deutlich kleinerer Proxy-Pools von geringerer Qualität.
Dem Unternehmen fehlen die vorgefertigten Datenebenen, die anderswo zu finden sind. Beispielsweise würde ein Unternehmen, das monatlich 500 GB benötigt, immer noch den 318-GB-Stufenpreis zuzüglich eines Aufpreises für die restlichen 182 GB zahlen. Doch selbst mit dieser Einschränkung bleibt Oxylabs im großen Maßstab kosteneffektiv.
Die Preise für ISP- und Rechenzentrums-Proxys sind weniger wettbewerbsfähig. Oxylabs verlangt für diese Pläne mehr als Top-Alternativen wie Decodo und Webshare.
Leistung: Erstklassige Zuverlässigkeit
Unabhängige Untersuchungen aus dem Bericht 2025 von Proxyway bestätigen die hohe Leistung von Oxylabs. Ihre Erfolgsquote und Reaktionszeiten sind ausgezeichnet, aber der wahre Vorteil liegt in der schieren Größe und Qualität ihres Proxy-Pools.
Oxylabs erhielt die zweithöchste Gesamtleistungsbewertung und lag nur hinter Decodo. Ihre Infrastrukturverfügbarkeit ist mit 99,9 % nahezu perfekt und gewährleistet eine konsistente Aufgabenerledigung. Besonders gut schneiden sie bei Zielen mit hoher Erkennungsrate wie Amazon, Google und Instagram ab und erreichen Erfolgsquoten von 95,76 %, 91,76 % bzw. 92,33 %.
Die durchschnittliche Reaktionszeit beträgt 0,65 Sekunden – etwas langsamer als bei Decodo (0,63 Sekunden), aber immer noch weit besser als bei herkömmlichen Internetverbindungen. Bei automatisierten Aufgaben ist dieser Geschwindigkeitsunterschied vernachlässigbar.
Proxy-Pool und Qualität: Unübertroffene Größe und Sauberkeit
Oxylabs dominiert den Markt mit einem privaten Proxy-Pool von 175 Millionen IPs – 20 Millionen mehr als der nächste Konkurrent SOAX. Benutzer können bestimmte Standorte präzise ansprechen: 151 Länder, 10.439 Städte oder sogar nach Autonomous System Number (ASN).
Dieser riesige Pool minimiert das Risiko der Bot-Erkennung, was für Web Scraping und Datenaggregation von entscheidender Bedeutung ist. Oxylabs zeichnet sich auch durch die IP-Qualität aus. Die Daten von Proxyway zeigen, dass sie über die höchste Anzahl eindeutiger IPs verfügen, wodurch die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass gemeinsam genutzte Adressen Blockaden auslösen.
Darüber hinaus hat Oxylabs den dritthöchsten Prozentsatz an IPs mit niedrigen Betrugswerten (unter 75 %), was bedeutet, dass es weniger Meldungen von Zielwebsites gibt.
Spezialisierte Netzwerke: Mobil- und Rechenzentrumsoptionen
Über Privat-Proxys hinaus bietet Oxylabs mobile, ISP- und Rechenzentrumsoptionen. Ihr mobiler Proxy-Pool umfasst 20 Millionen IPs und liegt damit an zweiter Stelle hinter den 33 Millionen von SOAX. Oxylabs ist zwar kleiner, zeichnet sich jedoch durch die Einzigartigkeit und Leistung von mobilem IP aus, allerdings zu höheren Kosten.
Ihr Rechenzentrumsnetzwerk ist mit über 8 Millionen IPs und 40.000 rotierenden Adressen das größte weltweit. Rechenzentrums-Proxys sind in der Regel die günstigsten, und Oxylabs bietet wettbewerbsfähige Preise, einschließlich kostenloser gemeinsam genutzter IPs und Mengenrabatte.
ISP-Proxys (Static Residential) schließen die Lücke zwischen Privat- und Rechenzentrumsoptionen. Oxylabs bietet sowohl gemeinsame als auch dedizierte ISP-Proxys, wobei „dediziert“ bedeutet, dass sie von bis zu drei Benutzern gemeinsam genutzt werden.
Fazit
Oxylabs bietet eine nahezu perfekte Proxy-Leistung und verfügt über den größten IP-Pool, branchenführende Zuverlässigkeit und überragende Qualität. Die komplexe Benutzeroberfläche mag Einsteiger abschrecken, doch für Unternehmenskunden mit technischem Fachwissen sind die erweiterten Funktionen und Integrationen von unschätzbarem Wert. Wenn Skalierbarkeit, Stabilität und saubere Daten Priorität haben, ist Oxylabs die erste Wahl.



























