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Der neue Chip von Qualcomm treibt die nächste Welle von KI-Wearables voran

Der neue Chip von Qualcomm treibt die nächste Welle von KI-Wearables voran

Qualcomm hat gerade seinen neuesten Chip, den Snapdragon Wear Elite, vorgestellt und damit einen großen Wandel in der Wearable-Technologie signalisiert. Dies ist nicht nur ein inkrementelles Upgrade; Es ist die Grundlage für eine neue Generation KI-gestützter Geräte, darunter Uhren, Brillen und sogar Anhänger, die mit Kameras und fortschrittlichen Verarbeitungsfunktionen ausgestattet sind. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass KI von der Cloud auf das Gerät selbst verlagert wird, was bedeutet, dass mehr Funktionen offline funktionieren und eine nahtlose Integration zwischen Hardware und KI-Diensten möglich ist.

Der Aufstieg KI-gestützter Wearables

Die Veröffentlichung des Chips erfolgt im Rahmen bestätigter Pläne von Meta, Google und Apple, ihr Wearable-Portfolio zu erweitern. Die Chips von Qualcomm dominieren bereits den nicht von Apple stammenden Smartwatch- und VR/AR-Markt, was diese Ankündigung zu einem Vorgeschmack auf das macht, was kommt: ein Heiligenschein vernetzter Technologie mit Kameras, die Daten an KI-Dienste streamen. Samsung, Google und Motorola entwickeln bereits Hardware rund um diese neue Plattform.

Überbrückung der Lücke zwischen Geräten

Zuvor unterhielt Qualcomm separate Chiplinien für Uhren und Brillen/VR-Headsets. Das Snapdragon Wear Elite zielt darauf ab, diese Kategorien zu vereinheitlichen. Es bietet eine höhere Rechenleistung, unterstützt Videoeingabe und -streaming (bis zu 1080p) und integriert verschiedene drahtlose Verbindungen, sodass es sowohl für Uhren als auch für KI-gestützte Datenbrillen geeignet ist. Diese Vielseitigkeit ist von entscheidender Bedeutung, da die Branche noch nicht sicher ist, wo Verbraucher diese KI-Geräte am liebsten tragen werden – am Handgelenk, im Gesicht oder anderswo.

KI auf dem Gerät: Ein neues Maß an Leistung

Ein bedeutender Fortschritt ist die Fähigkeit des Chips, mehr generative KI und große Sprachmodelle (LLMs) auf dem Gerät selbst zu verarbeiten. Qualcomm behauptet, dass die neuronale Verarbeitungseinheit KI-Modelle mit bis zu 2 Milliarden Parametern unterstützen und 10 Token pro Sekunde verarbeiten kann. Dies bedeutet, dass mehr sprachbasierte KI, Fitness-Tracking und sogar „Lebensprotokollierung“ lokal ausgeführt werden könnten, wodurch die Abhängigkeit von Cloud-Verbindungen verringert und die Reaktionsfähigkeit verbessert wird.

Das Unternehmen betont auch den Einzug fortschrittlicher Sensoren – einschließlich Kameras – in den tragbaren Bereich. Diese Sensoren, kombiniert mit der Rechenleistung des Chips, öffnen Türen für die Datenerfassung in medizinischer Qualität und KI-gesteuerte Anwendungen.

Kameras überall: Ein wachsender Trend

In den Werbematerialien von Qualcomm wird eine Uhr mit integrierter Kamera vorgestellt, was auf eine mögliche Abkehr von kameralosen Smartwatches hindeutet. Obwohl diese Kameras nicht ideal für Gelegenheitsfotografie sind, werden sie wahrscheinlich als zusätzlicher Input für KI dienen: Gesichtserkennung für Zahlungen, Smart-Key-Funktionalität für Autos oder andere KI-basierte Steuerungen.

Auch um den Hals getragene Anhänger mit nach außen gerichteter Kamera sind auf dem Vormarsch und bieten eine Alternative zu Datenbrillen. Diese Geräte nutzen den breiteren Trend der multimodalen KI, bei der Dienste visuelle Eingaben benötigen, um den Benutzerkontext zu verstehen.

Verbesserte Akkulaufzeit und drahtlose Konnektivität

Der Snapdragon Wear Elite verspricht außerdem eine 30-prozentige Verbesserung der Akkulaufzeit im Vergleich zu früheren Qualcomm-Chips – was möglicherweise eine Nutzungsdauer von „Tagen“ bedeutet. Ein schnellerer Ladevorgang (bis zu 50 % in 10 Minuten) ist ein weiterer wichtiger Vorteil und richtet sich an Geräte, die für den Dauergebrauch ausgelegt sind.

Der Chip verfügt über sechs drahtlose Protokolle, darunter Redcap 5G, Bluetooth 6.0, UWB, GPS, Satellitenkonnektivität und Micropower-WLAN. Diese erweiterte Konnektivität ermöglicht längere WLAN-Verbindungen im Hintergrund und verbesserte Streaming-Funktionen.

Die Zukunft der Wearables: Eine vielfältige Landschaft

Qualcomm erwartet, diesen Chip in einer Vielzahl von Wearables zu sehen: Smartwatches, Brillen, Kopfhörer, Anhänger und mit Sensoren verbundene Armbänder. Metas neuronales Band (EMG-basierte Gestensteuerung) ist ein Beispiel für ein Gerät, das von diesem Upgrade profitieren könnte.

Letztendlich ist die Branche weiterhin unsicher über den idealen Formfaktor für KI-Wearables. Unternehmen experimentieren mit verschiedenen Optionen, und die Vorlieben der Verbraucher werden wahrscheinlich die vorherrschenden Designs bestimmen. Eines ist jedoch klar: Wearables entwickeln sich schnell zu leistungsstärkeren, vernetzten Erweiterungen unserer Telefone, wobei KI im Mittelpunkt steht.

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